Leitseite
  Versicherung-Kosten
  Wer wir sind
  Was wir wollen
  Was ist aktuell
  Integrierte Versorgung
  Stiftung Kinderwunsch
  BRB-Portal
  Kontakt
  Impressum
 
 
 
 
 
  INFOS FÜR ÄRZTE  
 




Betriebskrankenkassen und Reproduktionsmediziner in Bayern verbessern die Behandlung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch.

Die Zahl der künstlichen Befruchtungen hat sich von 2003 auf 2004 mehr als halbiert.
Pro Jahr werden deshalb allein in Bayern mehrere hundert Kinder weniger geboren.
Und immer mehr Paare mit Kinderwunsch werden mit vermeintlich hohen Erfolgsraten unter fragwürdigen Konditionen ins benachbarte Ausland gelockt. Ursächlich für diese Entwicklung ist auch der enger gewordene Spielraum für gesetzliche Krankenkassen, eine künstliche Befruchtung finanziell zu unterstützten. Seit 2004 können gesetzliche Krankenkassen noch
bei maximal drei Befruchtungsversuchen höchstens die Hälfte der anfallenden Kosten übernehmen. Bis dato konnten die Krankenkassen bis zu vier Befruchtungsversuche voll finanzieren.

Um mehr Paaren, die ohne künstliche Befruchtung keine eigenen Kinder bekommen können, ihren Kinderwunsch zu erfüllen, haben die bayrischen Reproduktionsmediziner jetzt einen Vertrag zur integrierten Versorgung mit dem Landesverband der Betriebskrankenkassen in Bayern geschlossen. Dieser sieht vor, dass auf Basis einer geringeren Grundvergütung die Leistung der Reproduktionsmediziner erfolgsabhängig, im Fall einer tatsächlich eingetretenen Schwangerschaft von den Betriebskrankenkassen vergütet wird. Die Selbstverpflichtung der Ärzte, den Erfolg ihrer Behandlung messen und zum Maßstab für das eigene Einkommen werden zu lassen, ist in der deutschen Medizin unüblich, aber vor allem für die Patienten ein Gewinn: Einerseits ist die finanzielle Belastung für die Patientin durch die abgesenkte Grundvergütung deutlich niedriger als bei der herkömmlichen Behandlung, die Patientin spart pro Zyklus ca. 150 Euro. Andererseits hat der Arzt einen höheren Anreiz, qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten, da er die Erfolgsprämie von der Krankenkasse nur erhält, wenn die Patientin tatsächlich schwanger wird.

Neben diesen finanziellen Anreizen sind weitere Maßnahmen zur Qualitätssteigerung vereinbart worden, so wird dem Risiko einer Drillingsschwangerschaft, die mit einem hohen Risiko für Mutter und Kinder einhergeht und häufig zu Komplikationen bis hin zu Fehlgeburten führt dadurch begegnet, dass pro Zyklus maximal zwei, und nicht wie sonst üblich bis zu drei Embryonen in die Gebärmutter eingepflanzt werden.

Um die Wahrscheinlichkeit der Geburt eines gesunden Kindes weiter zu steigern, wird die Zusammenarbeit des Reproduktionsmediziners mit den betreuenden niedergelassenen Gynäkologen intensiviert und erstmals auch die kinderärztliche Erstbetreuung der Neugeborenen nach künstlicher Befruchtung einbezogen. Frauen, die nach einer künstlichen Befruchtung schwanger geworden sind, haben eine erhöhtes Risiko eine Fehlgeburt zu erleiden und benötigen eine besondere Behandlung. Diese wird durch die Zusammenarbeit
der Reproduktionsmediziner mit den behandelnden Gynäkologen sichergestellt. Dank der im Rahmen des Projektes ausgearbeiteten Therapierichtlinien, welche auf die speziellen
Bedürfnis dieser Schwangeren ausgerichtet sind, können die werdenden Mütter nach der künstlichen Befruchtung von ihren Frauenärzten weiterbehandelt werden; ein Wechsel des Gynäkologen ist nicht erforderlich.

Eine weitere Besonderheit der integrierten Versorgung besteht in der lückenlosen
Therapie-Dokumentation
, die der Patientin nach Abschluss der Behandlung ausgehändigt wird. Diese gibt nicht nur der Patientin eine übersichtliche Darstellung aller erbrachten Leistungen, sie ermöglicht darüber hinaus eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung der ärztlichen Behandlung.

 

 

Weitere Informationen zu dem hier beschriebenen Vertrag sowie zu den Teilnahmevoraussetzungen erhalten Sie bei der

ReproMed Service GmbH
Friedrichstr. 20 | 95444 Bayreuth
Tel.: 0921 / 74 54 43 - 10 | Fax: 0921 / 74 54 43 - 29
E-Mail: repromed@oberender-online.de

oder im Internet auf den Patientenseiten des Berufsverbands der Reproduktionsmediziner in Bayern unter www.kinderwunsch-bayern.de.

 

Diese Patienteninformation zur Integrierten Versorgung ART
pdf-download

Info-Flyer
pdf-download

Information für Wunschkind e.V.
pdf-download

 

 

drucken
nach oben