Leitseite
  Versicherung-Kosten
  Wer wir sind
  Was wir wollen
  Was ist aktuell
  Integrierte Versorgung
  Stiftung Kinderwunsch
  BRB-Portal
  Kontakt
  Impressum
 
 
 
 
 
  PRESSEMITTEILUNG  
 




Presse / Pressemitteilungen 2006
Betriebskrankenkassen und Reproduktionsmediziner in Bayern verbessern die Behandlung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch

 

München, 01.06.2006

Gemeinsame Presserklärung
Die Zahl der künstlichen Befruchtungen hat sich seit 2004 mehr als halbiert. Pro Jahr werden deshalb allein in Bayern über tausend Kinder weniger geboren. Und immer mehr Paare mit Kinderwunsch werden mit vermeintlich hohen Erfolgsraten unter fragwürdigen Konditionen ins benachbarte Ausland gelockt. Ursächlich für diese Entwicklung ist auch der enger gewordene Spielraum für gesetzliche Krankenkassen, eine künstliche Befruchtung finanziell zu unterstützten.

Mit dem Ziel, die Wahrscheinlichkeit der Geburt eines gesunden Kindes nach reproduktionsmedizinischer Behandlung zu steigern, haben die bayerischen Reproduktionsmediziner und der BKK Landesverband Bayern jetzt einen Rahmenvertrag zur integrierten Versorgung abgeschlossen. Dieser sieht vor, dass auf Basis einer geringeren Grundvergütung die Leistung der Reproduktionsmediziner erfolgsabhängig im Fall einer tatsächlich eingetretenen Schwangerschaft von den Betriebskrankenkassen vergütet wird.

„Die Selbstverpflichtung der Ärzte, den Erfolg ihrer Behandlung messen und zum Maßstab für das eigene Einkommen werden zu lassen, ist in der deutschen Medizin unüblich, aber vor allem für die Patienten ein Gewinn. Denn der Anreiz, qualitativ hochwertig zu arbeiten steigt durch die erfolgsorientierte Vergütung ernorm“, erklärt Gerhard Schulte, Vorstandsvorsitzender des BKK Landesverbandes Bayern. Des Weiteren wird die Zusammenarbeit mit den betreuenden niedergelassenen Gynäkologen intensiviert und erstmals auch die kinderärztliche Erstbetreuung der Neugeborenen nach künstlicher Befruchtung einbezogen.

„Bei der Befruchtung und auch bei der Schwangerschaftsbetreuung wird auf einen hohen, leitliniengerechten Qualitätsstandard gesetzt“, erklären Dr. Ulrich Noss und Dr. Klaus Fiedler, Geschäftsführer des Berufsverbandes Reproduktionsmedizin Bayern.
Im Rahmen dieser integrierten Versorgung sinkt der Eigenanteil der Patientin und die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden steigt.

 

Hintergrund:

Infolge des GKV-Modernisierungsgesetzes aus dem Jahr 2004 wurde die gesetzliche Grundlage der Finanzierung von künstlichen Befruchtungen nach § 27 a SGB V grundlegend geändert. So können gesetzliche Krankenkassen noch bei maximal drei Befruchtungsversuchen höchstens die Hälfte der anfallenden Kosten übernehmen. Bis dato konnten die Krankenkassen bis zu vier Befruchtungsversuche voll finanzieren.

Der Rahmenvertrag des BKK Landesverbandes Bayern mit den bayerischen Reproduktionsmedizinern wurde auf Grundlage von § 140 a-d SGB V geschlossen.

 

Ihre Ansprechpartner:

BKK Landesverband Bayern
Pressereferentin
Manuela Osterloh


Telefon: 089 / 745 79 - 421
E-Mail: osterloh@bkk-lv-bayern.de


Berufsverband Reproduktionsmedizin Bayern e.V.
Geschäftsführer (1. Vorsitzender)
Dr. med. Klaus Fiedler

stellv. Geschäftsführer (2. Vorsitzender)
Dr. med. Ulrich Noss

Geschäftsführer
Hans-Peter Eiden

Geschäftsstelle BRB e.V.
Donauwörtherstrasse 3 | D-89407 Dillingen/Donau
Tel.: 09071 / 729 07 - 73 | Fax: 09071 / 729 07 - 75
E-Mail: brb@orgacare.de

 

 

drucken
nach oben